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Die entscheidende Filterlage der atemious pro Atemschutzmaske besteht aus Meltblown

Coronaviren sind winzig klein – viel kleiner als Bakterien. Coronaviren etwa liegen bei 0,12 Mikrometer. Um sie auszufiltern bedarf es eines ausgeklügelten Stoffes, der in einem Schmelzverfahren hergestellt wird: Meltblown. Die entscheidende Filterlage unserer Atemious pro Atemschutzmaske besteht aus diesem Stoff, der durch Schmelzblasen (so die direkte Übersetzung) entsteht.

Meltblown besteht aus Polypropylen, einem bekannten Kunststoff, quasi einem Alleskönner. Polypropylen wird im Maschinen- und Fahrzeugbau, in der Textilindustrie, der Elektrotechnik und vielen weiteren Anwendungen genutzt. Bei der Herstellung von Meltblown wird zunächst der Kunststoff geschmolzen, bis er zähflüssig ist. Dann fließt er durch hunderte winzige Düsen und bildet darunter einen hauchdünnen Faden. Der ist aber noch lange nicht so dünn, wie er später einmal sein soll.

Um das gewünschte Maß im Mikrometerbereich zu erhalten wird der geschmolzene Faden geblasen. Die Luft ist dabei um die 250 Grad heiß. Die Luft erfasst die Kunststofffäden und wirbelt sie umher. Dadurch werden die Fäden – auch Filamente genannt – extrem dünn. Eine Kunst der Herstellung des Meltblown-Vlieses besteht darin, dass die Filamente nicht abreißen. Dazu bedarf es der optimalen Temperatur des geschmolzenen Kunststoffs, der richtiges Temperatur der Luft und der richtigen Geschwindigkeit des Luftstroms. Sozusagen ein Fest für die Verfahrenstecniker.

Diese gewollten chaotischen Bewegungen bilden eine so genannte Wirrablage, also ein Netz. Weil die Kunststofffäden noch nicht völlig erkaltet sind, kleben sie zusammen. Dieses Netz hat eine physikalische Porengröße von etwa zehn Mikrometern. Die Filamente aus denen das Netz besteht, sind nur einen halben Mikrometer dünn. Obwohl es schon sehr fein ist, würde das nonwoven Netz aber noch lange nicht ausreichen, um Viren allein aufgrund ihrer Größe sicher aus der Luft herauszusieben. Deshalb kommt auch Physik ins Spiel, etwa die Bestrebung kleiner Teilchen, sich an Oberflächen festzusetzen.

Polypropylen als Grundstoff des Meltblowns wird auch deshalb verwendet, weil es lipophil, also fettanziehend ist. Viren bleiben deshalb an den Fasern hängen. Das bei den Atemious pro genutze Vlies ist zudem elektrostatisch aufgeladen, so wird die Filterleistung durch die Anziehung auf die extrem kleinen Viren, die sich in Aerosolen befinden, weiter gesteigert.

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