Univent spendet 50.000 Masken für Ghana

Unterstützung für ein Kinderkrankenhaus nahe Accra / Transport im Oktober. Die Univent Medical GmbH, ein führender Hersteller von Atemschutzmasken, spendete jetzt 50.000 FFP-2-Masken an die Aktion „Krankenhaus in Ghana“. Damit unterstützt das Schwenninger Unternehmen das Vorhaben von Dr. Samuel Okae, nahe der Hauptstadt Accra ein Kinderkrankenhaus mit 130 Betten in Betrieb zu nehmen. 

Der 43-jährige, der Medizin in Berlin studierte und an der Charité in der Hauptstadt ausgebildet wurde, ist heute Oberarzt im Ruhrgebiet. Er hat es sich zur (Lebens-)Aufgabe gemacht, angesichts der hohen Kindersterblichkeit in Ghana die Klinik zu bauen.

Dort soll kein Kind abgewiesen werden, weil die Eltern kein Geld für die Behandlung haben. Denn Hauptursache für die hohe Sterblichkeit ist nicht, dass die Kinder unheilbaren Krankheiten erliegen, sondern eigentlich gut zu behandelnde Krankheiten nicht behandelt werden und so zum Tod führen. Aktuell findet der Innenausbau statt, erste medizinische Geräte sind installiert. „Es ist uns eine große Freude, dieses bewundernswerte Engagement unterstützen zu können“ sagt Geschäftsführer Thomas Vosseler. Univent ist das einzige deutsche Unternehmen, das FFP-Modelle auch mit Passformen für Kinder und Jugendliche anbietet und über eine Zulassung als Medizinprodukte-Hersteller verfügt.

Der Kontakt kam über Dr. Thomas Castner aus Markdorf am Bodensee zustande. Der Anästhesist, Notfallmediziner und Consultant hatte Univent bei der Optimierung von FFP-Ausrüstung für Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei beraten. Er zählt zum Netzwerk für das Krankenhaus in Ghana und unterstützt das Vorhaben tatkräftig. Die Masken sind bereits geliefert und werden im Oktober zusammen mit anderen Medizinprodukten per Container nach Ghana transportiert. Die Masken sind nicht nur im Kampf gegen CoVID 19 hilfreich, sondern dienen natürlich auch zum Schutz vor weiteren Infektionskrankheiten.

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